Die Schlaffhorst und Andersen Methode

Über den Weg der Stimme können wir als ganze Person reifen und wachsen, unsere Persönlichkeit und Ausdruckskraft entwickeln.

Clara Schlaffhorst (1863-1945) und Hedwig Andersen (1866-1956) forschten 60 Jahre ihres Lebens an den Wechselwirkungen von Körper,  Atmung, Stimme und Bewegungsabläufen.

Die Arbeitsweise nach Schlaffhorst und Andersen zeichnet sich heute für Künstler und Menschen in sprechintensiven Berufen aus sowie im therapeutischen Bereich:

Sie verhilft Sängern, Musikern und Schauspielern, sowie anderen Personen über die Atmung, Selbstwahrnehmung,  Ausdruck und Bewegung, Stimme und Sprechen  zu verbessern und zu erleichtern.

Die Arbeit ermöglicht es uns, unseren individuellen Atemrhythmus (Lebensrhythmus) herzustellen und ist ein entscheidender Baustein in der Pädagogik und Stimm- Sprechtherapie. 

Sie fördert die Sensibilisierung und Eigenwahrnehmung und lässt uns bewusster unsere eigenen Handlungen reflektieren. Sie dient der Kreativität und Gesundheit in uns.

Ebenso arbeite ich nach der Bipolaren Atemtypenlehre (Einatmer und Ausatmer), die in der Atemschulung, Sprech- und Gesangsunterricht unentbehrlich geworden ist!

Um Sie auf Ihren Weg optimal unterstützen und begleiten zu können arbeite ich ergänzend als Systemische Beraterin.


Stimmtraining nach der Methode Schlaffhorst- Andersen

Quelle Wikipedia (n.v. da überarbeitet)

Die von Clara Schlaffhorst (1863-1945) und Hedwig Andersen (1866-1956) entwickelte Methode ist die älteste in Deutschland entwickelte und gilt als eine der umfassendsten Behandlungskonzepte der Atem- und Stimmtherapie.

Sie bringt den Menschen wieder mit seinen Atemkräften und seinem natürlichen Lebensrhythmus in Verbindung bringen. Der Übende gewinnt die volle Ausdruckskraft seiner Stimme zurück, seine Sprachkompetenz und damit Kommunikationsfähigkeit. Die Methode trägt dazu bei, den Umgang des Übenden mit sich, seiner Atmung, seiner Stimme und Sprache positiv zu erfahren und zu verändern.

Die Wechselwirkungen von Atmung, Stimme, Körperhaltung und Bewegung werden bewusst gemacht und im Sinne einer funktionellen Regeneration geübt. Über die gezielte Schulung von Körperhaltung und Bewegungskoordination werden Ausdruckskraft, Sprech- und Stimmfähigkeit verbessert. Dabei erlernt der Übende Bewegungen, die ökonomisch mit Atmung und Stimmgebung koordiniert werden.

Jede (willkürliche) Körperbewegung  wie greifen, gehen, sich setzen, erfolgt atemrhythmisch, das heißt in Übereinstimmung mit dem dreiteiligen Atemrhythmus. Ziel ist die (Wieder-)herstellung einer als eutonisch  (gr. Eu= Wohl, tonus= Spannung) bezeichneten Bewegung und Stimmgebung und die (Wieder-)herstellung der natürlichen Verbindung von Atmung, Stimme und Bewegung.

Die Stimme erfährt durch die beschriebenen ganzheitlichen Übungsansätze ein Training aller an der Stimmgebung beteiligten Strukturen, einschließlich der Muskeln des inneren und äußeren Kehlkopfes. Darüber hinaus erarbeiten die Teilnehmer eine individuell angemessene Intonation und Phonation und erlernen Modulations- und Resonanztechniken.

Artikulationsübungen zu Sprachfluss, -modulation und -motivation fördern Sprache und Ausdruck. Zudem wird die allgemeine linguistische Kompetenz geschult.